Als Fotografie (ältere Schreibweise: Photographie; aus altgr. φως,φωτoς “Licht [der Himmelskörper]”, “Helligkeit” und γραφειν, “malen”, “schreiben”) bezeichnet man:
ein technisches Verfahren, bei dem mit Hilfe von optischen Verfahren ein Lichtbild auf ein lichtempfindliches Medium projiziert und dort direkt dauerhaft gespeichert wird (analoges Verfahren) bzw. in elektronische Daten gewandelt und dann gespeichert wird (digitales Verfahren);
das dauerhafte Lichtbild (umgangssprachlich kurz Foto genannt, auch Abzug, Vergrößerung oder Ausbelichtung), das durch fotografische Verfahren hergestellt wird; dabei kann es sich entweder um ein Positiv oder ein Negativ handeln.
Schreibweisen, die ‘f’ mit ‘ph’ verbinden, sind falsch, Photografie oder Fotographie sind nach traditioneller und neuer Rechtschreibung ungültig.
Als Film bezeichnet man
ursprünglich einen dünnen Überzug über einem Trägermaterial, siehe dünne Schichten
ein lichtempfindliches Material für die Fotografie von statischen Bildern, siehe Fotografischer Film; unterschieden wird hier in Abgrenzung von der fotografischen Platte prinzipiell zwischen
Kleinbildfilm das gängigste Format (auch 35mm-Film)
Rollfilm
Papierfilm mit Chlor- oder Gelatinepapier als Schichtträger (bei Kodak auch: Stripping Film),
Zelluloidfilm mit Celluloid/Nitrozellulose als Schichtträger (bei Kodak auch: American Film),
Sicherheitsfilm zunächst mit Cellon-/Acetatcellulose, später mit Acethylzellulose als Schichtträger;
Planfilm;
fotografischer Film wird in der Digitalfotografie ersetzt durch den digitalen Film bzw. ein elektronisches Speichermedium;
Röntgenfilm ein spezieller Film für die Röntgentechnik;
die Abfolge von bewegten Bildern auf einem Film, im übertragenen Sinn auch auf allen anderen Medien, z.B. Kinofilm, Fernsehfilm, Video
den allgemeinen Oberbegriff für Filmkunst und Filmindustrie
im Druckereiwesen oft verkürzend für Offsetfilm bzw. Druckfilm
(Quelle: Wikipedia)